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Am Ende der Welt (Argentinien – Feuerland)

 

Text: Frank Gindler / Fotos: Markus + Frank Gindler

 

 TUCKER-ISLAND 

 

Für den Nachmittag ist ein weiterer Höhepunkt der Reise geplant. Die Fahrt nach Tucker-Island zur Besichtigung von Königs- und Felskormoranen, weißen Küstengänsen und den Magellanpinguinen.   


Zum Glück hat sich das Wetter gebessert. Der blaue Himmel wird zu guten Fotos beitragen. Die Gattung Brillenpinguine, die wir jetzt sehen werden, sind nicht vergleichbar mit den Königspinguinen, die bis zu 100 cm groß werden. Magellanpinguine werden nur etwa 70 cm groß und ernähren sich von Fischen, kleinen Tintenfischen und Krill. Sie können bis zu 100 Meter tief tauchen. Erstaunlich ist, dass sie nicht scheu und so für uns auch bestens zum „Abschuß“ mit der Kamera geeignet sind. Ihr größter Feind ist ausnahmsweise einmal nicht der Mensch, sondern die gierigen Silvermöven, die versuchen, das eine und andere Ei oder sogar einen jungen Pinguin aus der Menge zu fischen und zu vertilgen. Zurück an Bord der Australis ist eine warme Dusche angesagt. Mit bangen Blicken auf die tiefschwarzen Wolken am Horizont kreuzen wir auf dem insgesamt 240 km langen Beagle Kanal dem Abend entgegen. Der Kanal ist eine natürliche Wasserstraße, die den Pazifik mit dem Atlantik verbindet. Er ist auch die Grenze zwischen Chile und Argentinien. Unser Ziel für den morgigen Tag ist die Pia Bucht. Es wird uns kein schönes sonniges Wetter erwarten. C’est la vie sagt der Franzose, passt scho – der Bayer. Ändern kann das Wetter keiner und hier am südlichsten Zipfel Südamerika schon gar niemand. Stündlich wird/kann sich das Wetter umschlagen. Wir nehmen’s gelassen und begeben uns in den Sky Salon. Der Barkeeper freut sich uns zu sehen und serviert …