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Luxus ist … die Natur annehmen 

PRIVATE PARADISE 

Viel Grün, lange einsame Strände, ein schützendes Korallenriff..... ja, wer würde hier nicht ins Schwärmen und Träumen kommen. Nur zwei Meter wölbt sich der weiße Sand aus dem türkisfarbenen Meer, auf dem tropische Hölzer und hohe Palmen Schutz bieten. Für heimische Vögel, für die Gäste, für die wenigen einheimischen Inselbewohner. DENIS Island ist eine Privatinsel — für uns auf Zeit, auf der wir als Freunde empfangen und verwöhnt werden. 

 Mit dem Propellerflugzeug erreicht man das etwa 90 Kilometer nördlich von der Hauptinsel Mahé  gelegene DENIS Island, vom Airport der Hauptstadt Victoria aus, in nur 35 Minuten Flugzeit. Sie ist nach „Bird Island“ (etwa 50 Km entfernt) die zweitnördlichste Insel der Seychellen und zählt zu den sogenannten „Nördlichen Koralleninseln“. Individualreisende Gäste bezeichnen sie als ein Juwel unter den Inseln der Seychellen, noch fast gänzlich unberührt. Hier einen Urlaub zu verbringen im Einklang mit der wunderschönen Natur wird unvergessen bleiben. Man erlebt und begegnet einer bunten Vogelwelt, schnorchelt mit schillernd leuchtenden Fischschwärmen und kann sich nicht satt sehen an dem bunten und vielfältig gearteten Korallenriff. Mit sanfter Tourismus-Strategie wurden in den letzten Jahren eierraubende Säugetiere von der Insel verbannt und machen Platz für endemische Vogelarten, wie zum Beispiel dem wieder angesiedelten Paradise Flycather (Paradiesschnäpper), der sich hier seit 2009 wieder heimisch und sicher fühlt. Ihn gibt es mit wenigen Exemplaren nur noch auf La Gigue und sonst nirgendwo mehr auf. der Welt. Das luxuriöse „Denis Private Island" Hotel umfasst nur 23 hochwertige Cottages zwischen 90 und 170 m2 sowie zwei Villen (beide über 300 m2), die mit lokalen Hölzern und Palmen erbaut wurden. Sie liegen alle im nordöstlichen Teil der Insel. Die stilvoll eingerichteten Zimmer verfügen alle über eine Terrasse mit Sonnenliegen und Sitzmöglichkeiten sowie direktem Strandzugang, wodurch sich die Gäste dem Paradies etwas näher fühlen dürfen. Das all-inclusive Package hat seinen Preis, der je nach Wunsch bei über 700 Euro pro Tag beginnt bis zu circa 1.700 Euro für eine der beiden Villen. Die obligatorische Flasche Champagner ist bereits mit eingerechnet, nicht jedoch das Galadiner am 24./25. Dezember mit 35 Euro pro Person. Dem kann man sich eigentlich nicht entziehen, außer man chartert sich einen kleinen Inselhopper und entflieht in die Hauptstadt Victoria. 

Das Resort erstreckt sich an einem traumhafte Strand, der ein sagenhaftes Schnorchelrevier bereithält. Hotel­guides organisieren und veranstalten Inselexkursionen, Segeltörns, Hochseefischen, Windsurfen, Angel- und Tauchausflüge. Es gibt Fahrräder für Inseltouren, Kajaks, Schnorchelzubehör mehr. Besonders zu empfehlen ist das vorgelagerte Korallenriff. Es zählt zu den intaktesten unserer Welt und fällt schnell von 18 auf etwa 100 Meter Tiefe ab. Hier ist die Begegnung mit Groß­fischen, auch Haien fast schon zu 100 Prozent garantiert. Die besten Tauch­monate sind Oktober bis Mai. In der übrigen Zeit sorgt ein steter Wind für deutlich geringere Sichtweiten unter Wasser. Die Mitarbeiter der PADI-Tauchbasis betreuen die Tauchgänge. 

Schön gepflegte schmale Wege führen durch das vegetationsreiche Inselinnere, in dem unter anderem Kokospalmen, Takamaka- und Indische Mandelbäume gedeihen sowie seltene Vögel ihre Heimat haben. Es lohnt sich, an den naturkundlichen Führungen und vor allem an den professionell angeleiteten Vogelfütterungen teilzunehmen. Inter­- essant ist die Begegnung mit den etwa 50 Einheimischen, deren Heimat die 1,5 km2 große Privatinsel ist. Sie holen gerne eine Kokosnuss aus luftiger Höhe und mit zwei, drei gekonnten Machetenschlägen servieren sie, freundlich lächelnd, die köstlich frische Kokosnuss. Trinkgeld erwarten sie nicht, aber wer würde nicht gerne etwas geben. Das mag auch einer der vielen Gründe sein, warum zahlreiche Gäste regelmäßig hier „urlauben“. Zum Abschalten und die Ruhe, die Romantik und die natürliche Schönheit als ein Geschenk der Natur wahr- und dankbar anzunehmen. 

TEXT/Bilder Frank Gindler, Denis Island