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Champagne Sports Resort Golf Course, Central Drakensberg

L93-Gras und 84 gut geformte Bunker

 

Mittig auf der Zugstrecke zwischen Durban und Pretoria hält der Rovos Rail auf fast freier Strecke. Die »Golfverrückten« steigen hier um ins gecharterte Auto und lassen sich in cirka 45 Minuten durchs KwaZulu-Natal-Land zum Champagne Sports Resort Golf Course, Central Drakensberg, chauffieren.

 

Die Landschaft ringsherum ist flach und eben, in der Ferne erhebt sich die Kulisse der Drakensberge. Wo die Kinder wohl hingehören, die am Straßenrand der schnurgeraden und bestens geteerten Landstraße (N11) stehen? Kilometerweit ist doch kein Haus zu sehen, nur ab und zu ein Gral aus strohbedeckten runden Zulubauten. Bei der Abzweigung Winterton fahren wir weiter in Richtung Champagner Castle (R600). Innerhalb des Resorts mit Tennisplätzen (Flutlicht), Reitställen, Schwimmbecken und vielem mehr gibt es über 90 Time-Sharing-Chalets für Selbstversorger und über 150 Hotelzimmer (3 Sterne) sowie luxuriöse Exe-cutive Suiten. Woher die bis zu 1.400 Tagungsteilnehmer kommen sollen oder wie die Bankettsäle für bis zu 850 Personen gefüllt werden, ist mir persönlich ein Rätsel (Johannesburg ist 4,5 Stunden, Durban 2 Stunden entfernt). Gekommen sind wir jedoch nicht um Rätsel zu erraten, sondern um einen weiteren Championship Golfplatz zu bespielen (Par 72, 6.694 m). Das Schönste am Clubhaus ist die Veranda. Von hier aus hat man einen sagenhaften Blick über einen Großteil des Golfplatzes und bis an die ferne Cathkin Bergspitze der Drakensberge. Hier bleiben die dicken, schwarzen Wolken gerne hängen und erlauben imposante Panorama-Landschaftsbilder, so lange, bis sie schwer genug sind, um abzuregnen. Dann aber heftig. Für alle Jahreszeiten hat man das gebogene L93-Gras gesät, dessen Eigenschaft ich erst einmal googlen musste. Die über 80 »gut geformten« und strategisch klug platzierten Bunker sind mit weißem Quarzsand gefüllt und erlauben saubere Schläge zurück auf die Fairways mit Kikuyu-Gras (ebenfalls gegoogelt). Nicht umsonst gehört der Golfplatz zu den Top 30 in ganz Südafrika.

 

Südafrika liegt (eigentlich) für viele in weiter Ferne, dabei ist es doch so nah. Eine Nacht vergeht im wahrsten Sinne des Wortes wie im Flug – und schon ist man zum Frühstücken 8.000 Kilometer entfernt in Johannesburg/Südafrika angekommen. Irgendwann werde ich zurückkommen in dieses wunder- ­schöne Land, dass »meinem« Bayernland in nichts nachsteht: Beide sind schwarz ;-))Wie schon in meinem Artikel »Only One« im PCLife 01/2014 bleibt meine Empfehlung, um allen Widrigkeiten schon im Vorfeld aus dem Weg zu gehen, sich einem Reisebüro anzuvertrauen, das Südafrika wie seine Hosentasche kennt, das mit der Mentalität der Menschen, den Gewohnheiten und den Besonderheiten bestens vertraut ist. So wie Wolfgang Pinder, der Südafrika seit Jahrzehnten kennt und das Land mehrmals im Jahr besucht (besonders auf Golfreisen).

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