• xing
  • Facebook Social Icon
  • LinkedIn Social Icon
ANZEIGE

Finest on Tour © 2016 - 2019 by PCL Medien- & Verlags GmbH

Powered by www.grafik-zwei.de

1/8
 

Zimbali Golf Resort

Sehr schön… Anspruchsvoll

 

Der Leihwagen bringt uns in das Küstengebiet von Natal in das Zimbali Golf Resort nach Ballito, cirka 50 Kilometer von Durban entfernt. Ohne Navi würden wir wahrscheinlich immer noch auf der Suche sein. Geschickt hat es der Architekt verstanden, aus den Überresten eines alten Bauernhauses inmitten von Feigenbäumen und viel Gebüsch ein schattiges Clubhaus zu errichten.

 

Ein markantes Schild weist auf »Diebstahl« hin, gemeint sind damit die wilden Affen, die sich ab und zu mal über Golfbags und offene Autos her machen. Die Einrichtung typisch afrikanisch, mit handgefertigtem Dekor, Möbeln etc. Vom Aussichtsdeck (Terrasse) aus kann man direkt auf den fernen Indischen Ozean blicken, in ein paar Jahren werden Bäume diese Sicht versperren. Den Platz, von Tom Weiskopf kreiert, zu Fuß zu spielen – keine Chance. Carts sind deswegen auch obligatorisch. Die Greens sind sehr wellig, das Gelände ist sehr (!) naturbetont mit Feuchtgebieten, Teichen, Bäumen, äußerst hügelig und mit teils ziemlich »schrägen« Ab- und Auffahrten. Das schöne Spiel – man muss es sich dazu denken, denn der Course (Par 72, 6.524 m) ist schon so eine Herausforderung. Wer den Abschlag an Loch 16 über eine relativ große Wasserfläche richtig erwischt, der ist ein guter Golfer. Anfänger werden verzweifeln, Könner den wahren Geist des Golfsports am eigenen Leib bitter erfahren. Links und rechts der Fairways, besonders mit Blick in Richtung Ozean stehen teils sehr moderne, architektonisch gemischte Villen.

 

Eine Oase der Ruhe »The Royal Durban Golf Club«
Bevor wir uns mit dem Rovos Rail (ähnlich dem Orient-Express, siehe TRAVEL Südafrika, Only One) in Richtung Pretoria fahren lassen, machen wir noch schnell einen Abstecher zum The Royal Durban Golf Club (Par 72), einer Oase der Ruhe inmitten der quirligen Hafenstadt Durban. Dementsprechend trifft sich hier die Mittel- und Oberschicht zum Tagen mit Kunden, Relaxen, Frühstücken, Dinieren. Er zählt mit zu den anspruchsvollsten Meisterschaftsplätzen in Südafrika. Das Greenfee kostet nur rund 30 Euro, wie auf vielen der umliegenden Plätze. Ein fairer Preis!