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VIEL ZEIT ZUM ENTSCHLEUNIGEN

COOK-ISLANDS 

 

Hotels und Informationen…

Kia Orana – Willkommen auf den Cook-Islands, der kleinen Inselgruppe im weiten Pazifik mit glücklichen Menschen, Black-Pearls, Linksverkehr, Tempolimit... Es sind „verträumte“ Inseln, die vom Tourismus „fast vergessen“ wurden, und wahrscheinlich sind die Insulaner deshalb so zufrieden. 

Wer sich in die Schönheiten der Inseln, der Natur, dem ewigen Spiel von weißem Strand und klarem Wasser, den Perlen verlieben kann, dem seien die Cooks im pazifischen Ozean ganz besonders empfohlen. Mit dem Überstreifen der duftenden Blumenketten bei der Ankunft auf der Hauptinsel Rarotonga (Blumeninsel) und seinem gleichnamigen Airport sowie den ins Herz treffenden Südseeklängen, sind die Anreisestrapazen schon wieder fast vergessen: You’re welcome to one of the last heavens on earth.

Die Reise dauert lange, um nach etwa 23 Stunden reiner Reisezeit endlich auf dem Airport von Rarotonga zu landen. Äußerst angenehm für mich war jedoch der Flug mit China Airlines (s. Seite 139) nach Taipeh.
Von dort aus fliegen z.B. Air New Zealand ins Urlaubsparadies. Was auf der Landkarte so winzig aussieht, ist in der Realität eine Inselgruppe zwischen Tahiti, Tonga und Samoa. Eine Inselgruppe mit 15 Inseln, drei davon unbewohnt. Auf circa 240 ­km² Landfläche leben, mit unterschiedlicher Gewichtung der einzelnen Inseln, circa 12.000 Einwohner. Grob wird nach Nord- und Südinseln unterschieden. 

Im Norden sind es die Inseln Penrhyn, Manihiki, Nassau, Pukapuka, Rakahanga und Suwarrow, im Süden Mangaia ,Aitutaki, Atiu, Manuae, Mauke, Mitiaro, Palmerston und Takutea. 

Zwischen der nördlichsten Insel Penrhyn und der südlichsten Mangaia-Insel liegen ca. 1.500 km Luftlinie. Auf manchen der Inseln leben nur ein paar Einwohner, so z.B. circa 50 auf Palmerston und 140 auf Rakahanga. Die meisten Menschen leben auf Rarotonga. 

 

Hier auf der einzigen großen Ringstraße „Ara Tapu“ umfährt man in rund  32 km die Insel, nur ein paar Straßen führen ins Landesinnere, z.B. zum überragenden 652m hohen Vulkan Te Manga. Generell gilt Tempo 50 km/h und das wird auch strikt eingehalten – man/frau hat hier ein äußerst seltenes Gut – Zeit! Am besten ist, man mietet sich ein Moped und fährt auf eigene Faust los. Sich verfahren geht ja nicht.

Dreh- und Angelpunkt aller gesellschaftlichen Aktivitäten ist „Trader Jack“, der wohl bekannteste Treffpunkt auf Rarotonga. Direkt am Meer gelegen haben Jack und seine Gäste schon etliche Stürme überlebt, einschließlich der Touristen von Kreuzfahrschiffen, die weit draußen, vor Anker gehen und hier anlanden. Das Bier zum Überleben kommt aus der eigenen Inselbrauerei, alles andere muss importiert werden.

Das Essen ist einfach und ausgesprochen gut, das Thunfischsteak ebenso wie ein herzhaftes T-Bone-Steak oder Lamm. Das gilt übrigens für alle besuchten Res­taurants, kleinen Pensionen oder den Wohlfühl-Oasen, die alle keine offiziellen Hotelsterne haben bzw. brauchen. Selbst absolut verwöhnten 5 Sterne-Hoteltouristen, die die Welt bereisen, entlockt so manch kleines „Resort“ ein Staunen. Zum Glück hat sich hierher noch keine der großen Hotelketten „verirrt“ – das ist auch gut so, um das Mikrosystem der hier lebenden und arbeitenden Bevölkerung nicht durcheinander zu bringen – ja zu verderben. So hat jeder sein Ein- und Auskommen, das Geld bleibt auf der Insel. Ein (fast) intakter Kreislauf. Überall auf den Inseln begegnet man dem unverwüstlichen Maori-Tangaroa, dem Fruchtbarkeitsgott: in Stein gehauen, aus Holz geschnitzt, am Geldautomaten stehend, auf Briefmarken gedruckt oder auf Geldscheinen verewigt. Seinem wesentlichen Merkmal konnten bis dato auch eifrigste Missionare „nichts entgegensetzen“ und so gehören die Statuen auch heute zu den allgegenwärtigen Göttern auf den Cooks. 

Der Naturverbundenheit der hier lebenden Insulaner begegnet man im Alltag allen Ortes. Wie selbstverständlich tragen Mann und Frau Blumenschmuck im Haar, manchmal ein richtiger Blumenkranz, zumindest aber eine Blüte, frisch vom Baum gezupft, hinter dem Ohr – ein echter Blickfang. Ihr teils betörender Blütenduft erspart so mancher Frau ein teures Parfum. Ebenso lohnt sich ein Blick aufs Dekolleteé – das aber nur der schönen Perle wegen, die ganz banal an einem Nylonfaden aufgezogen, zu einem echten Hingucker wird. Bei Bergmanns, ein Juwelier, bekommt man die die schönsten Perlen der Insel und eine kostenfreie und sachkundige Beratung zum Thema Perlen.

Meine Reiseagentur weiß außerdem für jede Sportart einen Anbieter, ob Auslege-Kanufahrten, Tauchen, Schwimmen und Abschalten auf einem Motu (Riffinsel eines Atolls), Hochseeangeln oder gleich mit einem Ultraleichtflugzeug über Land & Wasser gleiten.  Beeindruckend ist auch das große Korallenriff, das die drittgrößte Insel, Atiu, von allen Seiten schützt. Hier zeigt mir mein Guide einige Kalksteinhöhlen u.a. die Kopeka-Höhle an der Ostseite der Insel, die wirklich sehenswert ist. Auf der Insel leben circa 600 Menschen und eine Reihe von Vogelarten, die aber nur hier zu finden sind. Und – die Insel verfügt über eine Landebahn, auf der die „Inselhopper“ landen können. Einer davon bringt mich wieder auf die Hauptinsel Rarotonga zurück.