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EINE OASE IN PALMA ZUM INNEHALTEN

CAN BORDOY  

Versteckt in einer kleinen Nebengasse der Calle Forn de La Glòria liegt das Can Bordoy Grand House & Garden im bekannten La Lonja-Viertel der Altstadt von Palma de Mallorca. Wie im „Auge eines Orkans“ liegt es absolut ruhig und als einziges Hotel am nächsten zum Hafen und zu den Anlegeplätzen der Schiffe und Yachten. 

TEXT/BILDER: FRANK GINDLER

Es ist ein perfekter Ort für „Ruhe & Action“, um gleichfalls rund um die Uhr auszugehen. Die vielen umliegenden Restaurants, Bars und Clubs laden gerade dazu ein. Hinter der prächtigen Fassade des Altstadtpalais aus dem 16. Jahrhundert öffnet sich der hofartige Eingangsbereich. Die mit aufwendigen Parkett und typischen Schwarz-Weiß-Fliesen ausgelegten Gänge und Flure sowie die Räumlichkeiten lassen erahnen, dass das frühere prunkvolle Anwesen einst ein Privathaus war, deren Besitzer sich zur Oberschicht Palmas zählen konnten. In den letzten vier Jahren aufwendig renoviert und umgestaltet*, bieten die insgesamt nur 24 individuell eingerichteten Suiten seit 2019 ihren Gäs­ten Vertrautheit, Geborgenheit und einen luxuriösen Flair in absoluter Ruhe. Und das im Drumherum des Trubels der mallorquinischen Hauptstadt. Wer sich einen ersten Orientierungs-Überblick verschaffen will, steigt, nach dem Check-in hinauf auf die große Dachterrasse, schaut ungehindert auf die große Kathedrale oder sieht die Schiffe im Hafen und das Meer. 

* (Anm.d.Red. : Zuletzt war es eine Schwesternschule, stand dann aber auch jahrelang leer)

Man fühlt sich wie ein guter „Freund des Hauses“, der für einige Zeit hier verweilen darf. So ist es auch leicht vorstellbar, dass eine Junior-Suite (27 m²) oder Deluxe-Suite (ca. 30 m²) früher als Salon oder Bibliothek diente. Die Suiten sind elegant modern, äußerst dezent, liebevoll und detailorientiert renoviert und um- und ausgebaut und an die Geschichte der Insel bzw. der Stadt angelehnt,. Es überwiegen die ultramarinen Farbtöne, die zarten mallorquinischen Stoffe, die prächtigen Kunstgemälde und -gegenstände, geschickt „geschockt“ durch farbenfrohes avantgardistisches Interieur.

Ein Lob und Dankeschön an das Architektenbüro OHLAB mit Jaime Oliver* als Direktor für diese gelungene „Wiederbelebung“. Sie haben bereits zahlreiche Auszeichnungen für die Restaurierung und kunstvolle Verwandlung historischer Gebäude erhalten. Mit Recht darf und kann man es als eine ganz besondere Symbiose zwischen historischer Architektur und moderner Hotellerie bezeichnen. Zu den wirklich eindrucksvollsten Suiten zählen die Grand Suite (ca. 67 m²) und die Premium-Suite mit 40 m². Geradezu bewundernswert wurde hier Design aus alten Zeiten mit hochmodernem Interieur vereint, die in einer solchen Harmonie wohl kaum wiederzufinden sind. Die Kulinarik zählt viel in Palma und so vereint das Restaurant „Botànic“ eine internationale Esskultur mit typischen, ausgewählten und biologischen Zutaten, die zu feinen Kreationen kombiniert werden. „Nicht-Hotelgäste“ hofieren so auch den Küchenchef Adrés Benites, der lange Zeit als Sous-Chef an der Seite des früheren Sternekochs Tomeu Caldentey tätig war. Von hier aus schweift der Blick hinaus in den mit einer hohen Mauer umgebenen etwa 750 m² großen Garten. Zig heimische Pflanzenarten sorgen für eine angenehme Frische und Kühle. Das stets satte Grün rahmt eine romantische Pergola ein, die geradezu zu Zweisamkeit, einem kleinen Plausch – oder wenn‘s keinen stört auch zur Massage einlädt. In allen Gazetten und Suchmaschinen ist diese „Oase der Ruhe“ als der größte Privatgarten in Palma gekennzeichnet – es darf als das Herzstück des Can Bordoy angesehen werden. Geschickt ist es auch gelungen, den relativ großen (beheizten) Pool so abzuschirmen, um sich gegenseitig nicht als „störend“ zu empfinden und man sich trotzdem noch „zugehörig“ zur großen Gästefamilie zählen darf. Wahrlich eine Genugtuung mit gegenseitigem Respekt der Privatsphäre und Rücksichtnahme. Die übergroße und gut sortierte Bar bietet eine feine Auswahl an lokalen Weinen, Cocktails u.a. 

*„Wir lieben es Kontraste zu setzen und moderne Elemente mit historischen zu kombinieren. Ja, sie sich überlappen zu lassen. Eine respektvolle Restaurierung und ein opulenter Stil erlauben es, Unvollkommenheiten zu bewahren. Denn die Imperfektion ist es, die den individuellen Charakter eines Gebäudes ausmacht und den Lauf der Zeit in ihrer ganzen Schönheit zeigt.“  Zitat: Jaime Oliver

www.canbordoy.com