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BALI

Insel der Glückseligen

TEXT: FRANK GINDLER   BILDER: HOTEL, FRANK GINDLER

Bali – schon das Wort zergeht einem auf der Zunge. Die Glieder und der Geist werden schwach bei dem Gedanken an Ruhe und Erholung, Friede, Freude, Götterfunken … und Räucherstäbchen.   

 

Eigentlich ist Bali ja nur eine von 13.677 Inseln des Indonesischen Archipels – weshalb also wird sie so »verherrlicht«? Etwas unterhalb des Äquators liegt die »Insel des Lichts«, auf der es ganzjährig tropisch warm ist, zwischen 27 und 30 Grad bei hoher Luftfeuchtigkeit. Hierher kommt man nicht für ein Wochenende, sondern mit Zeit. Sieben Tage sind das Mindeste für Honeymooner, Biker, Urlauber, Naturkundler, Taucher u.a. Die einen zieht es nach Ubud, dem künstlerischen Zentrum von Bali, andere zu den Gold- und Silberschmieden in Celuk oder zu den Bildhauern in Batubulan. Und manche kommen einfach nur, um in einem der vielen Luxushotels zu entspannen, die teilweise gleich neben den wenigen Golfplätzen liegen. Die Besucher finden sich ein und bilden zusammen mit den stets freundlichen Balinesen (fast) eine Bilderbuchwelt. Sie tauchen ein in eine melancholische Landschaft, spüren die Magie zwischen Himmel und Erde und versinken im Zauber der Natur. Die Inselbewohner pflegen, ja, zelebrieren ein einträchtiges Miteinander, das von steter Toleranz geprägt ist – ob in weltlicher oder spiritueller Hinsicht. Vielleicht sind es die zigtausend täglich verehrten Götter der Hindus, die wohlwollend hernieder schauen und durch die Bali somit als die »Insel der Götter und Dämonen« und »Insel der Glückseligkeit« trefflich charakterisiert wird.

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BALI

Island of the Best

"Om Swastiastu" 

TEXT: FRANK GINDLER   BILDER: HOTEL, FRANK GINDLER

Hoch auf einer Kalksteinklippe gelegen, mit atemberaubendem Blick auf den Indischen Ozean, liegt das 2018 eröffnete Six Senses Uluwatu. Weitläufig verstreut, reiht sich ein Luxusresort an das andere und macht den südlichen Teil von Bali zu einem Hotspot für alle, die elegant und exklusiv urlauben möchten – mit und ohne Kinder.

 

Beim Bau der 75 Villen und 28 Suiten verarbeitete man den (polierten) Kalkstein sowie Holz aus der Region. Um Energie zu sparen, wurde wärmeabsorbierendes Lavagestein in Dächern eingebunden – das kühlt die Innenräume und erspart so oftmals die Klimaanlage. Die weißen, stromlinienförmigen Gebäude haben ein modernes, fast mediterranes Flair, verfügen über moderne Annehmlichkeiten wie Klimaanlage, WLAN, Flachbild-Sat-TVs, kabellose Lautsprecher, Tee-, Kaffeemaschinen und täglich frischem Mineralwasser. Alle Badezimmer sind mit einem Doppelwaschbecken, einer Innen- und Außendusche, hochwertigen Pflegeprodukten und einem Hightech-WC (mit vielen Knöpfen und Touchscreen-Schaltern) ausgestattet.

Im Inneren überwiegen kühle Blau- und Grüntöne. Die superbreiten Betten sind mit Gaze-Netzen drapiert, Schiebetüren öffnen sich und führen auf die eigene Terrasse und dem Privatpool. Die Villen eignen sich perfekt für Familien: es gibt Ein-, Zwei- und Dreibettzimmer, jedes mit einer Außenterrasse und einer Außendusche. Einige Unterkünfte verfügen sogar über eine Badewanne im Freien…

Ein MUSS ist der balinesische (Hindu-) Minitempel mit dramatischen Steinfiguren und – eine Augenweide – die unzähligen Springbrunnen innerhalb der weitläufigen Anlage. Die meisten Mitarbeiter sind in unmittelbarer Nähe zum Resort aufgewachsen und sprechen Englisch, Spanisch, Mandarin usw. Allen gemein ist ihre sprichwörtliche balinesische Gastfreundschaft, die von Herzen kommt und den Urlaubern das Abschalten, Chillen und Urlauben erleichtert. 

Die beiden Pools direkt an den Klippen sind ein beeindruckender Anblick, sieht man doch gleich auf drei Terrassenebenen mit Blick auf die Meereswellen darunter. Das „animiert“, im Zusammenspiel mit dem hervorragenden Service von Management und Service-Personal, zu Mega-Hochzeiten, bei denen die ganze Poollandschaft zu einem Traumland umgestaltet wird.

Das Zen-artige Spa ist über einen „Privatweg“ zu erreichen, der über einen ruhigen Seerosenteich führt. Es bietet Behandlungen mit Zutaten aus der Region sowie ausführlichere Wellnessprogramme, die sich auf Reinigung, Gewichtsverlust, Schlaf, Pilates oder Yoga konzentrieren. Nicht zu vergessen sind ein Fitnessraum, Dampfbad/Sauna (!) und ein Yoga-Pavillon. Für ein Bad im Meer ist der Suluban Uluwatu Beach nur etwa fünf Kilometer entfernt, näher gelegen der Dreamland Beach sowie der Padang Padang Beach. Der Fokus von Six Senses Uluwatu liegt generell auf Nachhaltigkeit und umfasst somit auch hier die Restaurants und Bars, wobei der Schwerpunkt auf Fleisch und Produkten aus der Region liegt. Tagsüber und/oder zum Aperitif wählt man im „Rocka“ aus der nationalen und internationalen Getränkekarte, am Pool werden in der „Cliff Bar“ Pizza, Snacks und Getränke angeboten. Das innovative Restaurant „Crudo“ bietet peruanisch-japanische Fusionsküche mit Speisen vom Robatayaki-Grill. Im holzgetäfelten Restaurant „Rocka“ werden hauptsächlich saisonale Gerichte aus Bali, Asien und Europa serviert. Bei den Gästen beliebt und stark nachgefragt ist die interaktive Küche von und mit den Küchenchefs. „Rocka Edge“ ist DIE Location für ein intimes Tête-à-Tête, ein Dinner für maximal sechs Personen unter dem Sternenhimmel von Bali.

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BALI

Insel der Glückseligen

TEXT: FRANK GINDLER   BILDER: FRANK GINDLER

Bali erkunden: Nun, Bali ist immerhin 5.780 qkm groß. Die Sehenswürdigkeiten sind mit Auto/Bus/Transfer gut und preiswert zu erreichen. Sie sind ein MUSS, um wenigstens einen Hauch der balinesischen Kultur, ihre Gewohnheiten, die Tänze und Rhythmen zu erahnen. 

Über das Hotel kann man sich zum Beispiel einen Kübelwagen á la VW mit Fahrer organisieren lassen, der einen dann zum wohl meistbesuchten Strand und Tempel Pura Luhur chauffiert. Gut so, denn dort einen Parkplatz zu finden, erinnert an innerdeutsche Großstädte. 

Am späten Nachmittag und zum Sonnenuntergang machen sich zahlreiche Touristen auf den Weg zur Halbinsel Bukit Badung im Süden von Bali. Doch trotz des täglichen Ansturms auf den Pura Luhur Uluwatu ist die großflächige Tempelanlage am Hang einer 70 Meter hohen Steilklippe sehenswert. Nicht nur wegen des hoch oben auf den Felsen thronenden Tempels, sondern vor allem wegen der atemberaubenden Kulisse aus Felsen, Meer und untergehender Sonne. Wer sich zu den Frühaufstehern zählt, den erwartet zum Sonnenaufgang ein fast leerer Strand und genießt Bali von seiner schönsten Seite.  

Nicht zu übersehen ist mit 120 m Höhe sicherlich eine der größten Statuen weltweit: Garuda Wisnu Kencana, eingebettet im CWK Cultural Park, symbolisiert/verkörpert den Vogel Garuda mit dem Wisnu-Gott. Warum aber über 60jährige den Bau nicht (per Lift) nach oben „erklimmen“ dürfen, ist und bleibt ein
Geheimnis. Im Süden von Bali liegt der Meerestempel Pura Tanah Lot. Der Tempel, der auf einem Felsen vor der Küste thront, darf nur von Hindus betreten werden. Hier den Sonnenuntergang „in sich aufnehmen“ gehört sicherlich zu einem der Highlights. Wer jedoch auf „traute Zweisamkeit“ hofft, den erwartet ein Touristenspektakel…und Affen. 

Im Herzen der Insel liegt der Pura Tirta Empul, unweit der berühmten Tegalalang Reisterrassen. Man leiht sich (wenn „unanständig“ gekleidet, also kurze Hosen/Rock) am Eingang einen Sarong, einen der typischen Wickelröcke, und schlendert durch die Tempelanlage, die zu einer der heiligsten auf ganz Bali zählt. Eine Alternative zu den Tegalalang Reisterrassen sind die  Jatiluwih Reisterrassen, die sich ebenfalls im Zentrum der Insel befinden und von der UNESCO aufgrund ihrer Schönheit und Größe zum Weltkulturerbe ernannt wurden. Ein MUSS sind die balinesischen Tänze. Bei dem Barong Tanz handelt es sich um eine Tanzaufführung, in denen der Kampf zwischen Gut (dem Barong) und Böse (die Hexe Rangda) aufgeführt wird. Eine Tanzaufführung dauert ungefähr eine Stunde und endet mit – einem Unentschieden. Barong-Aufführungen finden so gut wie überall auf der Insel statt.

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BALI

Hinkommen ANKOMMEN HERUMKOMMEN

im Norden 

TEXT: FRANK GINDLER   BILDER: HOTEL, FRANK GINDLER

Vom Flughafen Ngurah Rai in Denpasar im Süden von Bali aus sind es etwa 130 Kilometer und drei Stunden Fahrzeit (Mietwagen oder Transfer) quer über die Insel nach Tembok im Nordosten. Entlang der Hauptstraße zwischen Jl. Tejakula und Kubu zweigt eine schmale, ja unscheinbare enge und ungeteerte Straße ab, die nach etwa 200 m direkt am Spa Village Resort Tembok endet.

 

Hier am dunklen Lavameeresstrand von Sunga Telage Waja ist für gestresste und unstete Menschen „das Ende der Welt“.  Und das ist gut so! WLAN? Ja, aber nur bedingt und in unmittelbarer Nähe zur Lobby. Kinder? Nein, denn das Hotel gilt generell erst ab 16 Jahre. Ruhe- und Entspannungsfaktor: 100 %. Harmonisch eingebettet in die naturbelassene Umgebung und in Nähe des kleinen Ortes Tembok ist das Small Luxury Hotel-Resort mit seinen „nur“ 31 Zimmern (45 m2), Suiten (90 m2) eine Oase der Ruhe und Entspannung. Alle Zimmer und Suiten sind eine Mischung aus balinesischer Anmut und modernem Komfort. Sie verfügen über eine Klimaanlage, TV, iPod-Dockingstationen, Kaffee-/Teezubereiter, Badewanne oder Dusche, haben einen Balkon und den Blick auf das blaue Meer. Zur Villa „Samudra/Baruna“ (180 m2) gehört auch ein privater Gartenpavillon und ein kleiner Pool. Die Atmosphäre im gesamten Resort ist geprägt von zurückhaltendem Luxus. Augenfällig sind die aufwändigen balinesischen Holzarbeiten und neutralen Stoffe, die zur Ruhe und zum Entschleunigung beitragen. Im offen gestalteten Wantilan Restaurant werden das morgendliche Frühstück à la carte sowie landestypische Speisen (Halb- und Vollpension) serviert.

 

Götter als Lehrmeister

Ketuk, der stets freundlich lächelnde Balinese ist ein festangestellter Mitarbeiter im  Hotel und gibt regelmäßig Kurse. Er lehrt den Resortgästen die „Handschrift der Götter“ zu erlernen. Die Kunst Lontar zu beschriften erlernt man nicht in ein paar Stunden! Sie gleicht dem Versuch, ein in antiker Sprache handschriftlich geschriebenes Exemplar einer Bibel abzuschreiben und deren Bilder abzuzeichnen. Grundlage ist die Faser des Rontalbaums, der aber eine Palme ist, ähnlich der Papierherstellung. Doch nicht mit Pinsel und Tinte, sondern mit einem scharfen Messer werden Texte und Zeichnungen beidseitig in die harten „Blätter“ eingraviert. Anschließend wird die „Gravur“, also der Text, mit schwarzer Tinte oder der Macadamianuss eingefärbt. 

Am Süßwasser-Swimmingpool lässt es sich, nach Fitness und Yoga, im Schatten unzähliger Palmen ausgiebig chillen, den Blick auf das weite Meer genießen. Die Strandlage offeriert verschiedene Wassersportmöglichkeiten wie Segeln, Schnorcheln oder Tauchen. Gegen Gebühr kann zudem vom Hotel die Fahrt zum 30 Minuten entfernten Tulamben organisiert werden. Der Ort ist für seinen Tauchspot hinab zum Schiffswrack Liberty bekannt. Ein Spa rundet das Wohlfühl-Angebot mit Massagen (auch Open-Air) ab, die ebenso möglich sind wie therapeutische Anwendungen.Wer dann nächtens „total abheben“ will, sollte sich dieses Erlebnis gönnen: Man legt sich schwerelos auf eine schwimmende Plattform im Pool und genießt, mit dem Blick auf die Millionen von Sternen und Galaxien, die Erhabenheit, die Ungeheuerlichkeit des Universums, lauscht und entrückt der Welt durch die im Hintergrund speziell ausgewählte Ultra-Meditationsmusik. Ein ganz besonderes abendliches Schauspiel aus Ton und Licht, brennenden Fackeln, dämonenhaften Masken und balinesischen Kostümen wird an bestimmten Tagen den Gästen im Hotel geboten. Zig Männer mit nackten Oberkörpern stimmen in einen anfangs monotonen Singsang ein. Die weiblichen Darsteller halten sich noch im Hintergrund. Mit einer immer „härter“ und lauter währenden Ton- und Gesangslage erzählen sie, rhythmisch nur begleitet durch ihre Schläge mit den Handflächen auf ihre Brust, den Oberschenkel oder andere Körperteile sowie „wilden“ Tänzen, die Geschichte von „Gut und Böse‘“, der ewige Kampf von Yin und Yang, von Himmel und Hölle.  Bekannt sind diese, früher einst heiligen Tänze, unter der Bezeichnung „Tari Wali“, „Tari Bebali“ und den moderneren Tänzen „Tari Balih Balihan“.   

www.spavillageresort.com

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BALI

Blumen Tempel Dämonen

im Norden erkunden

TEXT: FRANK GINDLER   BILDER: FRANK GINDLER

Wer Bali im Norden erkunden will – der übrigens im „krassen“ Gegensatz zum Süden der Insel steht – wendet sich an den Concierge, der Transfer und „Erkundungstouren“ organisiert. Das Schöne an Bali ist ja, dass die Distanzen insgesamt sehr überschaubar sind und viele der genannten Ausflugsziele nur wenige Kilometer auseinander liegen 

und so perfekt miteinander kombiniert werden können. 

 

Wer also genug Zeit mitbringt, sollte gleich ein paar Tage verbringen. Schwarze Lava-Strände, Wasserfälle (Terjun Munduk, Banyumala) mitten im dichten Dschungel, Reisfelder, heiße Quellen – die Landschaft im Norden von Bali ist (noch) viel unberührter und weniger touristisch erschlossen als der populäre Süden mit seinen Surfer-Buchten und breiten Sandstränden. Hier findet man Fischerboote, ein ruhiges Meer und leere Strände.

Gut für all diejenigen, die Abwechslung suchen und auch mal abseits der ausgetretenen Pfade unterwegs sein möchten. Natürlich gibt es auch im Norden populäre Ausflugsziele, wie beispielsweise den Tempel Pura Beji Sangsit. Der Tempel befindet sich im Dorf Sangsit östlich von Singaraja und wurde im 15. Jahrhundert während der Majapahit-Zeit erbaut. Er gilt als einer der ältesten Tempel in Bali. 

Der Tempel wurde an der Stelle eines Brunnens aus weichem rosa Sandstein erbaut, und seine Wände sind mit Skulpturen von Dämonen, Schlangen und Teufeln geschmückt.

Im krassen Gegensatz dazu steht der Tempel Pura Dalem Jagaraga. Er liegt 15 km von Singaraja entfernt und ist einer der „Pura Kahyangan Tiga“ (drei Haupttempel des Dorfes) des traditionellen Dorfes Jagaraga. Dieser Tempel ist voller Ornamente und hat herausragende Skulpturen an der Vorderwand, die Teile von Flugzeugkämpfen, Luftkämpfen, Fahrrädern, Booten,
Kamasutra und altmodischen Autos zeigen – das  Leben der Balinesen vor und nach der Ankunft der Holländer in Indonesien.

www.gustibali.com/jagaraga-temple

Bali ohne Tempel? – nicht vorstellbar. Auf Schritt und Tritt begegnet man den privaten Göttertempeln, Schreinen und Pagoden. Überall der Duft von Räucherstäbchen, die den Duft der frisch gepflückten Blumen und Blüten überlagern. Mit etwas Einfühlungsvermögen und höchster Diskretion darf man teilhaben am spirituellen Geschehen – und sich selbst dabei wieder finden. Das ist die schöne Seite Balis, die stille, in sich gekehrte.

 

Der Klenteng Ling Gwan Kiong Tempel (Tempel der Drei Darmas) ist ein farbenfroher und wunderschön angelegter Tempel in der Altstadt von Singaraja, nahe dem Buleleng-Tor. Der Zugang zum Tempel erfolgt über eine Wasserbrücke über einen Teich mit rosa und weißen Lotusblumen und einer ungewöhnlichen Auswahl an Koi-Fischen. Gold-Bhudda-Statuen, kunstvoll verzierte Textilien und Wandgemälde von Gottheiten, die an Türen und Wänden handgemalt sind, schmücken diesen Tempel.

Der Tempel Danu Bratan, zu dem die Tagesausflügler in Scharen pilgern, ist ein bedeutender Wassertempel auf Bali, und Shiva als Schöpfer geweiht. Im Inneren des Tempels gibt es aber auch Buddha-Statuen. Die Tempelanlage liegt in den Bergen auf 1.200 m am Bratansee, ein Vulkansee nahe Bedugul, dessen Wasser als heilig gilt. Am besten kommt man früh am Morgen und kann noch die Ruhe des Sees und die mystische Stimmung in sich aufnehmen. Der ursprünglich hinduistisch-buddhistische Tempel liegt direkt am Ufer des Bratan-Kratersees am Fuße der Berge unweit des Dorfes Candikuning.

Die „Mutter aller Tempel“ auf Bali dürfte der Pura Besakih Tempel sein. Der größte Tempelkomplex auf Bali befindet sich an den Hängen des Gunung Agung Vulkans und besteht aus insgesamt 23 einzelnen Tempeln. Drei Hauptheiligtümer dominieren die Anlage. Der wichtigste und heiligste Tempel, der auch den Endpunkt der mehrere hundert Meter langen Prozessionsallee darstellt, ist der Pura Penataran Agung. Besakih, der der Gottheit Shiva gewidmet ist. Das zweite Hauptheiligtum Pura Kiduling Kreteg im Osten ist der Gottheit Brahma gewidmet. Im Westen befindet sich das dritte, der Gottheit Vishnu gewidmete Hauptheiligtum, der Pura Batu Madeg. Höhepunkt eines Besuchs im Besakih-Tempel sind jedoch die zahlreichen Zeremonien. Fast jeden Tag findet hier eine Feierlichkeit statt und hunderte traditionell gekleidete Balinesen „wuseln“ emsig durch die Tempelanlage. Und wer Glück hat, kann bei guter Sicht den Blick über den Gunung Agung Vulkan bis zum Ozean schweifen lassen.

Banjar – die heißen Quellen. Inmitten eines tropischen Gartens, südlich von Lovina,  befinden sich die Banjar Hot Springs, ein Naturbad, das von einer Schwefelquelle gespeist wird. 

Aus den Mündern mystischer Steinstatuen ergießt sich das heiße Wasser auf die Köpfe der Badegäste und lädt zu einem entspannenden Bad ein. Die Anlage besteht insgesamt aus drei übereinander angeordneten Badebecken. Die Wasserspeier sorgen für permanenten Zufluss des angenehmen, 38 Grad warmen Wassers. 

 

Tipp: Unbedingt dunkle und/oder ältere Badekleidung einpacken, da das schwefelhaltige Wasser sehr hartnäckig ist und helle Bade-Textilien gelblich-rosa färbt! Eine Touristenattraktion sind die Sidemen Reisfelder, entlang der Straße zwischen Muncan, Selat und Sidemen. Zahlreiche Restaurants und Souvenirläden säumen die Straßen und verklären „irgendwie“ die tagtägliche Schwerstarbeit der Balinesen, die mit dem Reisanbau ihren Lebensunterhalt verdienen müssen.

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     … Ihr erster Boxenstopp:  
  Südlich der Alpen  
In Meran und Umgebung eine gute Unterkunft zu finden, ist nicht besonders schwer.
Das richtige Hotel für Ihren Porsche, Ihrem Oldtimer etc. muss aber einiges mehr bieten …

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